Verein Ortsgeschichte Küsnacht

 

Besuch des Biohofs „Zur Chalte Hose“ im August 2024

Bereits ausgebucht!

Besuchen Sie im August 2024 den Biohof Zur Chalte Hose von Nils Müller und Claudia Wanger.

Datum: Freitag, 23. August 2024, Abend (18 Uhr)

Auf dem Hof leben Kühe, Pommernenten, kroatische Schweine und Pferde in artgerechter Haltung. Der Hof ist der einzige in der Schweiz, der Weideschlachtung praktiziert, was unsere Hingabe zu fairem Umgang und biologischer Landwirtschaft zeigt.

Was Sie erwartet:

  • Führungen durch den Hof, wo Tradition und Moderne sich verbinden.
  • Hofladen mit einer Vielfalt biologischer Produkte.
  • Biologisches Apéro mit saisonalen Zutaten.

Erleben Sie die Philosophie der nachhaltigen Produktion und die Liebe zur Natur hautnah.

Adresse: Hohrütistrasse 12, 8127 Küsnacht

Anmeldung (ausschliesslich für Vereinsmitglieder): Leider sind für diesen Anlass bereits alle Plätze ausgebucht, aber es gibt in Zukunft noch weitere spannende Anlässe.


Vortrag „Wenn Gott durch die Finger blinzelt – Konrad Schmids Predigt von 1522 in Luzern.“ von Pfarrer Beat Hänni

Liebe Mitglieder des Vereins Ortsgeschichte Küsnacht,

Es freut uns, Sie zu einem faszinierenden Abend voller Geschichte und Inspiration einzuladen.

Pfarrer Beat Hänni wird am 12. April 2024 um 19:00 Uhr in der reformierten Kirche Küsnacht einen Vortrag halten. Das Thema des Abends: „Wenn Gott durch die Finger blinzelt – Konrad Schmids Predigt von 1522 in Luzern.“

2024, 135 Seiten, 15.0 x 22.5 cm, Hardcover mit farbigen und s/w-Abbildungen
ISBN 978-3-290-18575-6
ca. CHF 29.80

Konrad Schmid (* 1476 in Küsnacht; † 11. Oktober 1531 in Kappel am Albis) war ein Schweizer Reformator und Freund Ulrich Zwinglis.

Dieser Vortrag, organisiert in Zusammenarbeit mit der reformierten Kirche Küsnacht, beleuchtet einen frühen Schlüsseltext der schweizerischen Reformation, der eine tiefe Verbindung zu Küsnacht aufweist. Konrad Schmid, der damalige Komtur der Johanniterkomturei Küsnacht und enger Freund Ulrich Zwinglis, hielt diese bedeutende Predigt am 24. Maerz 1522 in Luzern. Seine Worte erreichten über 3000 Zuhörer, nur 15 Tage nach dem berühmten Wurstessen in Zürich, einem Wendepunkt in der schweizerischen Reformation.

Schmids Predigt ist besonders bemerkenswert, da sie die älteste gedruckt erhaltene Predigt eines Zürcher Reformators darstellt und zu ihrer Zeit grosse Beachtung fand. Trotz der anhaltenden Präsenz einiger seiner Formulierungen in der aktuellen Zürcher Kirchenordnung, ging sein wesentlicher Beitrag zur Zürcher Reformation beinahe in Vergessenheit.

In unserem Vortrag werden wir neben der Reproduktion des 500 Jahre alten Drucks auch eine normalisierte Abschrift und eine Übertragung in heutiges Deutsch präsentieren. Diese historische Reise wird durch eine theologische Einordnung des Textes ergänzt, die nicht nur Konrad Schmids Kunst des Predigens, sondern auch zentrale Themen des reformierten Glaubens aufzeigt.

Zudem werden drei Exkurse angeboten, die sich mit dem Musegg-Rundgang, der Frage, warum sich die Reformation in Luzern nicht durchgesetzt hat, und den in der Zentralbibliothek Zürich aufbewahrten Predigtdrucken befassen.

Anschliessend moderiert Walther Fuchs ein Gespräch mit dem Referenten Pfarrer Beat Hänni sowie den Mitgliedern der reformierten Kirche Küsnacht, Pfarrer Fabian Wildenauer, Mitglied des Johanniterordens, und Pfarrer Andrea Bianca, Kirchenrat Kanton Zürich.

Pfarrer Andrea Bianca, Reformierte Kirche Küsnacht und Mitglied des Kirchenrat Kanton Zürich

Fabian Wildenauer, Reformierte Kirche Küsnacht und Mitglied des Johanniter-Ordens

 

 

 

 

 


Küsnachter Jahrheft 2023: Ein Kaleidoskop der Küsnachter Geschichte und Kultur

Titelbild: Francine Progin, „Aus dem Nebel des Miozän trottet das Nashorn in die heutige Zeit …“

Es ist mir, Walther Fuchs, eine Freude, als neuer Schriftleiter das aktuelle Küsnachter Jahrheft, die 63. Ausgabe, zu präsentieren. Dieses Jahr erwartet die Leserschaft ein Kaleidoskop aus Beiträgen, die sowohl die vielfältige Geschichte als auch das gegenwärtige Leben in Küsnacht widerspiegeln.

Die Themenvielfalt des Heftes erstreckt sich von Goethes Beziehung zum Zürichsee über das kulturelle Erbe des Museums Haus C. G. Jung (ein Interview mit Andreas Jung) bis hin zu Christina Stampflis ergreifender Erzählung über ein verlorenes Küsnachter Landhaus am Schiedhaldensteig. Barbara Lussis historische Analyse eines Rebarbeiterhauses in Küsnacht-Goldbach und Christoph Mörgelis Untersuchung der Familie Fleischmann (Villa Algonquin) sowie des damit verbundenen Schweizer Getreidehandels sind Beispiele für die inhaltliche Breite des Heftes.

Martin Bachmanns Fotoessay ruft die Küsnachter Momente von Tina Turner nochmals in Erinnerung, während Francine Progin humorvoll hinterfragt, warum Küsnacht kein Nashorn im Wappen führt. Karl J. Bischofberger widmet sich mit den Veränderungen im Küsnachterwald.

Weitere Beiträge reichen vom historischen Forchdenkmal, dargestellt von Martin Bachmann, über Jürg Bruppachers Rückblicke auf den Bau der Forchautostrasse, René Hauswirths Verknüpfung globaler Ereignisse mit der Dorfgeschichte, bis hin zu Bernadette Mattis Interview zum 125-jährigen Jubiläum der Samariter Küsnacht.

Einblicke in das Klassenleben der Primarschule seit 1945 werden von Alexander Borbély und seinen Klassenkameradinnen und -kameraden gegeben. Das 50-jährige Bestehen der Musikschule Küsnacht wird von Bettina Dührkoop gewürdigt, während Elisabeth Abgottspon, Golo Feige und Hans-Peter Fehr das Ortsmuseum und dessen 40-jähriges Jubiläum beleuchten. Erwin Weinmann ehrt das 50-jährige Bestehen des Basketball Clubs Küsnacht.

Thomas Bürgin und Beat Rentsch stellen das neue Feuerwehrdepot vor. Brigitte Stucki hält wichtige Ereignisse des Küsnachter Gemeindelebens in der Dorfchronik fest. In ihren Nachrufen erinnern Martin Bachmann, Renate Egli, Käthi Freund und Fredy Wettstein, Gabriella Wettstein, Susy-Vogelsanger Wettstein an die kürzlich verstorbenen Einwohnerinnen und Einwohner von Küsnacht, die eine besondere Beziehung zur Gemeinde hatten.

Wir danken der Gemeinde Küsnacht für ihre Unterstützung des 63. Jahrgangs der Küsnachter Jahreshefte.

Heft-Vernissage in der Buchhandlung Wolf mit Live-Präsentation

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage des Küsnachter Jahrhefts 2023 ein. Diese findet am Sonntag, dem 10. Dezember 2023, von 10:00 bis 11:00 Uhr in der Buchhandlung Wolf mit einer Live-Präsentation statt, an der Walther Fuchs, Renate Egli, Francine Progin, Barbara Lussi und Brigitte Stucki teilnehmen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, das Heft zu erwerben und bewundern Sie die künstlerische Originalvorlage zum Titelbild – das „Küsnachter Nashorn“ von Francine Progin. Für Interessierte besteht auch die Möglichkeit, ein Abonnement des Küsnachter Jahrheft direkt unter www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch abzuschliessen.

 


Aufruf für das Jahrheft 2024 – „Kulinarisches Küsnacht“

Wir laden alle Autorinnen und Autoren ein, Textbeiträge zur Geschichte der Gemeinde Küsnacht einzureichen. Ob Sie bereits ein fertiges Manuskript oder nur eine grobe Idee haben, wir sind gespannt auf Ihre Beiträge. Die Beiträge sollten einen Umfang von 8 bis 18 Normseiten (1500 Zeichen, ohne Leerschläge) haben und mit Bildern illustriert sein. Wenn Sie eine Idee haben, aber noch nicht mit dem Schreiben begonnen haben, zögern Sie nicht, sich frühzeitig mit unserem Schriftleiter Dr. Walther Fuchs unter walther.fuchs@gmail.com in Verbindung zu setzen, um sich beraten zu lassen. Thematisch gibt es keine Vorgaben, jedoch sollte der Text einen historischen Bezug zu Küsnacht haben. Einsendeschluss ist Ende August 2024. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Küsnachter Jahrheft (ISSN 1424-1579)

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